Düngen – sinnvoll oder nicht?

Pflanzen sind nun mal auf Nährstoffe angewiesen, doch im Vergleich zu Tieren können Sie  diese  aus anorganischen Bestandteilen  selber produzieren. Theoretisch könnte man sagen, dass Pflanzen einzig und alleine auf Mineralien und Wasser angewiesen sind.

Düngen – was spricht dafür oder besser doch nicht?

Jeder normale Gärtner hat sich sicher schon gefragt, warum er die Pflanzen in seinem Garten düngen soll, schließlich hat die Natur ja auch keinen Dünger nötig. Dazu sollte man aber wissen, dass es sich bei angelegten Gärten, um eine künstlich angelegte Pflanzengesellschaft handelt.

Der normale biologische Kreislauf in der Natur besteht darin, dass Pflanzen und Tiere eine Kette bilden, die unendlich ist. Es folgt ein Kreislauf der Wiederverwertung. Natürlich sind die Bedingungen in einem Garten nicht dieselben wie in freier Wildbahn.

Jeder Gärtner möchte nun mal üppige Blütenpracht, hervorragend gewachsene Gehölze und Stauden. Nicht immer lässt sich das aber so einfach umsetzen. Normalerweise sind im Garten über mehrere Jahre an der gleichen Stelle, die gleichen Pflanze. Natürlich sollen Obst und Gemüse auch dementsprechend gut wachsen, damit man eine gute Ernte hat. Typischerweise wird in einem Garten auch Gras gemäht. Sie sehen in einem Garten ist der natürliche Kreislauf völlig anders, als in freier Natur. Ein Missstand, der sich im Garten vor allem durch schwindende Nährstoffe im Boden bemerkbar macht.  Dieser kann nur durch Düngen behoben werden.

Bei der Aufbringung organischen Düngers ist es wichtig, dass der Dünger die Näherstoffe unbedingt nur langsam abgibt.  Werden Gemüse- und Staudenbeete stark genutzt ist eine mineralische Düngung von Nöten, allerdings wohl dossiert. Überdüngung tut keiner Pflanze gut!

Was sollten Sie über den Dünger wissen?

  • Im organischen Dünger, dem anorganischen bzw. mineralischen befinden sich dieselben chemischen Bestandteile. Auch wenn anorganischer Dünger chemisch hergestellt werden muss, ist er dennoch dafür bekannt, dass er deutlich schneller wirkt.
  • Auch wenn Kompost und Mulch direkt nicht als Dünger gelten, wird der Boden des Gartens durch beide mit Nährstoffen versorgt.
  • Damit der Boden neue Nährstoffe erhält, arbeitet der erfahrene Gärtner auch Blut-, Knoche- oder Hornmehl direkt in das Gartenbeet ein.
  • Mist ist eine der besten organischen Dünger überhaupt, doch leider hat nicht jeder dazu Zugang. Ein Besuch des Gartencenters lohnt sich auf jeden Fall, denn mittlerweile bieten verschiedene Fachmärkte für den Garten ihren Kunden kompostierten Mist zum Kaufen an.
  • Einzeldünger ist eine Düngerart in der nur ein chemischer Stoff enthalten ist. Aus diesem Grund sollte diese Art Dünger nur auf Rat eines Fachmannes verwendet werden.
  • Anorganischer Blau-Volldünger enthält viele wichtige Nährstoffe für den Boden, wie z. B. N, P, Mg oder K. Der  Vorteil  an dieser Art Gartendünger ist, dass er keine Chloride enthält.