Ein neues Beet im Garten anlegen

1.       Die Planung des Gartenbeetes

Bevor man überhaupt mit dem Bett anlegen beginnen kann, ist es sinnvoll einen Plan des Gartens aufzuzeichnen und dort die spätere Form des Beetes plant. Dazu sollte man wissen, dass Pflanzenbeete mit geraden Katen sehr streng wirken, schon fast langweilig. Geschwungene und runde Beete sind anzuraten.  Natürlich fallen inselhafte Beete mitten im Rasen auch deutlich besser auf, als wenn nur der Rand des Gartens bepflanzt wird. Ist man sich dann über die Form des Pflanzenbeetes einig, muss das nötige Werkzeug bereitgelegt werden.

Welches Werkzeug zum Anlegen des Gartenbeetes benötige ich?

–          Schnur

–          2 Pflöcke

–          Grabgabel

–          Spaten

–          Kultivator

2.       Wie übertrage ich die Beet Form in den Garten?

Jetzt geht es darum, die im Plan festgehaltene Form des Gartenbeetes in den Garten zu übertragen. Damit die Form akkurat wird, kann man einen sogenannten Schnurrzirkel zur Hilfe nehmen und die Linien anschließend mit Sand nachzeichnen. Ist der Arbeitsschritt erledigt, gilt es von einiger Entfernung die Form des Beetes zu überprüfen. Sagt sie einem zu, geht es weiter.

3.       Die Vorbereitung des Beetes

Jetzt gilt es, die Grenzlinien des Pflanzenbeetes mit dem Spaten abzustechen. Arbeiten Sie sauber, das bedeutet, die Katen müssen ordentlich und vor allem tief eingestochen werden.  Wichtig machen Sie eine Bodenprobe und führen Bodenverbesserungen durch, falls das notwendig ist.

4.       Das Abstechen des Rasens

Die Grasnarben sollten wenige Zentimeter unter der Grasnarbe abgestochen werden. Hierfür ist der Spaten ideal. Die bieten eine ideale Grundalge für den Kompost, allerdings nur, wenn sie zerkleinert sind.

5.       Der Abschluss des Beetes

Ist die Grasnarbe des zukünftigen Beetes entfernt,  werden die harten Erdschollen  mit einer Grabgabel oder Spaten zerkleinert, je nach dem was man zur Hand hat.  Danach sollte das Beet wieder auf die Höhe des Rasens gebracht werden, z. B. durch Kompostzugabe.  Die Oberfläche kann man glätten mit der Zuhilfenahme eines Grubbers oder eines Kultivators.

 

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie die Übergänge zwischen Rasen und Beet zu gestalten sind. Natürlich schauen offene Übergänge schicker aus, doch hat das Gras hier einfaches Spiel und muss regelmäßig entfernt werden. In dem Fall ist eine feste Abgrenzung sinnvoll, da die Pflege extrem vereinfacht wird.

6.       Die Einteilung des Beetes zur Bepflanzung

Eine bunte Mischung verschiedener Pflanzen unterschiedlicher Kategorien und Aussehens wirkt meist recht chaotisch. Sinnvoller ist es, wenn man Gruppen gleichartiger Pflanzen im Beet positioniert. Um hier eine Abtrennung zu schaffen, damit man die Pflanzengruppen gut positionieren kann, kann man Sand zur Hilfe nehmen. Aufgrund  der mit Sand eingeteilten Flächen kann man recht gut einschätzen, wie viele Pflanzen man benötigt.