Garten und Boden

ap51c41e2711630_xsDie Qualität des Garten-Bodens ist darüber entscheidend, welche Pflanzen in einem Garten überhaupt wachsen können . Nicht nur, dass der Boden das Substrat für die Pflanze bildet, in dem sie ihre Wurzeln in ihm verankern. Er gibt der Pflanze auch eine gewisse Festigkeit. Über die Wurzeln im Boden nimmt die Pflanze  Nährstoffe und Wasser auf. Aus diesem Grund, muss jeder Gärtner möglichst genau über die Qualität des Bodens in seinem Garten Bescheid wissen.

Bodenqualität – wie stellt man sie fest?

Wenn man die Bodenqualität seines Gartens feststellen möchte, ist das meist ganz einfach. Durch den sogenannten Krümeltest lässt sich einfach feststellen, ob der Boden sandig, tonig oder mehr lehmig ist.

a)      Der Tonboden

Einen Tonboden ist zwar schwer bearbeiten, doch dieser Boden ist bekannt dafür,  gut Wasser und Nährstoffe zu halten.

 

b)      Der Sandboden

Ein Sandboden ist zwar einfach zu bearbeiten, doch lässt er Nährstoffe und Wasser einfach durch.

 

ap51c35f9ebf054_xsDie Böden in den deutschen Gärten sind eher Mischtypen zwischen Sand und Ton. Sie sind eine erstklassige Mischung, da sie einfach bearbeiten werden können. Zudem ist der Boden ein erstklassiger Nährstoff- und Wasserspeicher.

Tipp: Bevor man seinen Garten anlegt, sollte man immer eine Bodenanalyse durchführen, da man seine Pflanzenwahl dementsprechend anpassen muss, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Bei Bedarf kann man im Fachhandel ein sogenanntes Testbesteck kaufen. Natürlich ist es auch möglich in einem privaten oder staatlichen Institut der Bodenkunde gegen eine gewisse Gebühr eine Bodenanalyse zu beauftragen.

Die Bodenpflege des Gartens

Möchte man die Bodenfruchtbarkeit seines Gartens steigern, sollte man in regelmäßigen Abständen Kompost aus der eigenen Herstellung in den Boden einzuarbeiten. Natürlich gehört zur effektiven Bodenpflege auch regelmäßiges Jäten von Unkraut. Bedenken Sie, Unkraut entzieht dem Boden Wasser und Nährstoffe. Ab einer gewissen Höhe nimmt das Unkraut der Zierpflanze auch das nötige Licht. Natürlich sieht wucherndes  Unkraut zudem auch nicht wirklich toll aus.

Umgraben gehört natürlich auch zur Bodenpflege. In der Regel ist Umgraben jedoch nur dann notwendig, wenn ein Beet umgestaltet wird. Ist der Garten fertig gestaltet, reicht es nur den Boden oberflächlich zu reinigen, bzw. mit Grubber oder Sauzahn aufzulockern.

Bildquelle: aboutpixel.de / Erdboden © Cornelia Büchse

Bildquelle: aboutpixel.de / Schaufel © Nina Haan