Gartenhaus selber aufbauen – ja oder nein?

Unser Ratgeber

Zu jedem gut gestalteten Garten gehört natürlich auch ein Gartenhaus dazu. Die Auswahl an Gartenhäusern ist jedoch groß. Zudem kann man selbst entscheiden, ob man sein Gartenhaus bauen lässt oder selber aufbauen möchte. Hierfür ist natürlich die eigene handwerkliche Begabung ausschlaggebend. Doch bevor es an den Bau des Gartenhaus geht, gilt es natürlich einige Fragen zu klären.

Gartenhaus selber aufbauen – das 1 x 1 des Holzhaus Baus

Ist für den Gartenhausbau eine Baugenehmigung notwendig?

ap4bf1ba9f6bb14_xsGeht es um den Bau eines Gartenhauses sollten Sie sich bevor Sie das Holz kaufen bzw. den Bausatz bei Ihren zuständigen Bauamt informieren, ob eine Baugenehmigung notwendig ist. Je nach Bundesland sind die Bestimmungen bezüglich des Gartenhauses verschieden. In der Regel kann man aber ein Gartenhaus, dass eine Fläche von 30 m ² nicht überschreitet problemlos ohne Baugenehmigung errichten.

Dennoch sind beim Bau eines Gartenhauses einige Vorschriften zu beachten. Dazu gehört vor allem, dass mindestens drei Meter Abstand des Nachbargrundstücks eingehalten werden müssen. Um späteren Streitigkeiten aus dem Weg zu gehen sollte man unbedingt mit den Nachbarn sprechen und sie über Ihr Vorhaben informieren. Planen Sie ein größeres Gartenhaus ist es in der Regel kein Problem eine Baugenehmigung zu bekommen, wenn das Grundstück eine ausreichende Größe hat.

Das Holz ist gekauft – das Gartenhaus kann aber nicht sofort gebaut werden

  Bildquelle: aboutpixel.de / Schntt Holz © Andy GrobKein Problem, Sie sollten aber nicht vergessen, dass Holz auf Umwelteinflüsse reagiert. Je nach vorherrschender Witterung kann es passieren, dass das Holz quillt oder gar schwindet. Daher kann das Material Risse bekommen bzw. Ausfalläste treten auf.

Wichtig: Aufgrund dessen, dass das Holz auf verschiedene Witterungsverhältnisse reagiert, sollte man peinlich genau darauf achten, dass das Holz während des Gartenhausbaus oder davor keinen Kontakt mit ständiger Feuchtigkeit hat oder direkter Sonneneinstrahlung. Vor allem Staunässe kann zu einem dauerhaften Problem werden, weil die Belüftung des Holzes nicht mehr hundertprozentig gegeben ist. Die Folge Pilzbefall oder gar Bläue.

Das Holz für den Gartenhausbau ist gekauft und jetzt?

Die Fläche auf die das Gartenhaus gebaut werden soll, muss unbedingt sorgfältig vorbereitet werden. Das bedeutet, dass Untergrund geebnet werden und die Oberfläche verdichtet werden muss. Je nach Gartenhausmodell ist das Auftragen von Splitt eine gute Idee.

Wichtig: Wird der Untergrund nicht vorbereitet, kann das zu Problemen beim Aufbau führen. Je nach dem wird die Optik des Gartenhauses negativ beeinflusst oder gar dessen Stabilität.

Das Fundament des Gartenhauses – was muss man bedenken?

Für den Bau eines Gartenhauses ist das Fundament von großer Bedeutung. Daher sind Fundamentplatten eine sinnvolle Möglichkeit, um eine entsprechende Grundlage schaffen. Bei der Verwendung sollte man unbedingt darauf achten, dass man die Fundamentplatten unbedingt größer sind als der Unterlageplan. Zehn Zentimeter sind Minimum. Dadruch ist der perfekte Spritzschutz für das Garten Haus gegeben. Des Weiteren sollte man darauf achten, dass die Verlegung ein rechtwinkeliges Viereck erfolgt. Jeder der Unterleger muss perfekt mit dem Fundament verbunden sein. Dadurch erreicht man, dass das Gartenhaus selbst bei starken Wind nicht verrutschen kann. Zudem sollte man auf das Fundament Folie aufbringen, um das Holzhaus gegen aufsteigende Feuchtigkeit zu schützen.

Muss vor der Montage des Gartenhauses das Holz gestrichen werden?

Alle Bauteile des Gartenhauses sollten beidseitig behandelt werden, außer die Bestandteile, die kesseldruckimprägniert wurden. Das Holz, dass durch den Aufbau nicht mehr gut zugänglich ist, sollte unbedingt vor den Aufbau behandelt werden.

Die Behandlung des Gartenhaus-Holz – wie sollte man vorgehen?

Bevor man das Holzhaus aufbaut, sollte man die Hölzer mit sogenannten Blausperrgrund bearbeiten. Anschließend bekommt das Holz einen zweifachen Schutzanstrich. Dabei sollte man darauf achten eine offenporige Holzschutzlasur nutzen. Um die Lebensdauer des Gartenhauses zu optimieren sollte man unbedingt die Behandlung alle zwei Jahre wiederholen. Haben Sie ein farbiges Gartenhaus oder ein Gartenhaus, dass aus Holzbauteilen hergestellt wurde, die kesseldruckimprägniert sind, müssen nur die naturbelassenen Holzteile behandelt werden.

Wichtig: Bei farbigen Gartenhäusern ist es immer der Fall, dass die äußere Seite immer endbehandelt ist. Die Innenseite dieser Holzhäuser muss immer noch gestrichen werden.

  Bildquelle: aboutpixel.de / BlockHaus 02 © Sven SchneiderDer Aufbau des Gartenhauses

Bevor man mit dem Aufbau des Gartenhauses beginnt, sollte man unbedingt die Aufbauanleitung gut und vor allem komplett durchlesen. Dabei sollten Sie bedenken, dass die Zeichnungen innerhalb der Anleitung nicht unbedingt dem Original entsprechen, sondern nur der Anschauung dienen. Die Zeichnungen können sich zum Original optisch als auch technisch unterscheiden.

Des Weiteren sollten Sie die Anleitung genaulesen von welcher Seite die Schrauben eingeschraubt werden müssen. Am Besten ist von Innen, denn ein Gartenhaus sieht wesentlich schöner aus, wenn von außen kaum Schrauben zu sehen sind. Da der Werkstoff Holz es kann schön in sich haben kann, ist es ratsam, das jedes Teil vorgebohrt wird. Anders könnte Holz sonst leichter reißen odr splittern was nicht unbedingt toll aussieht.

Gartenhaus aufbauen – das Blockbohlenhaus

Haben Sie sich für ein Blockbohlenhaus entschieden, sollten Sie darauf achten, dass mehrere Bohlen nicht miteinander verbunden sind. Da Holz auf Witterungsverhältnisse reagiert, ist vorauszusehen, dass ich die Maße der Bohlen verändern, was zu einer Fugenbildung führen könnte.

Der Bau eines Gartenhauses – welches Werkzeug ist notwendig

  • Leiter
  • Säge
  • Akku-Bohrer
  • Zahngen
  • Bleistift
  • Schnur
  • Wasserwaage
  • Säge
  • Zollstock
  • Meter
  • Leim
  • Holzfarbe
  • Pinsel
  • Lasur